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Frank Christoph Schnitzler - Reutlinger Bühne Mai 2011

Interview: Frank Christoph Schnitzler mit der "Reutlinger Bühne" / Mai 2011

 

Ein Hahn spielt ungecastet mit GEA 24. Mai 2011

 

NECKAR UND ERMS

 

Ein Hahn spielt ungecastet mit

 

Im Scheinwerferlicht – Römerstein ist Spielort eines schwäbischen Kurzfilms der Medienhochschule in Stuttgart

 

VON MARA SANDER

 

RÖMERSTEIN.  Ein Kurzfilm des Studiengangs Audiovisuelle Medien der Hochschule der Medien in Stuttgart lässt gerade Böhringen im Scheinwerferlicht erstrahlen. Ein 25-Köpfiges Filmteam dreht dort die im Studium geforderte Filmproduktion. Das Ergebnis wird Ende Juni sowohl in der Hochschule als auch im Ort der Entstehung präsentiert.

Danach wird er auf Festivals gespielt und könnte vielleicht einen Preis gewinnen. Regisseur Torben Stange, der zusammen mit Lukas Karwan das Drehbuch geschrieben hat, setzt die Geschichte mit dem Arbeitstitel „Wer anderen einen Bunker baut…“, mit seinem Team szenisch um.

Die Handlung spielt im Herzen Schwabens und dreht sich um einen musikalischen Mann, der angesichts der Atomreaktorkatastrophe im japanischen Fukushima einen Bunker für sich und seine Freunde bauen will.

 

Bunkerbau nach Fukushima

 

Das stößt nicht gerade auf Begeisterung, aber niemand kann behaupten, dass danach kein Hahn kräht, denn selbiger hat bei den Dreharbeiten genau das Gegenteil getan. Vor der Kulisse des Getreidesilos der Mühle krähte er besonders gerne, wenn es hieß „Ruhe bitte, wir drehen“. Damit sei auch schon verraten, dass Hühner eine Rolle spielen, neben fünf Darstellern, darunter der Gründer der „Achalmritterschaft Reutlingen“ Frank Christoph Schnitzler.

In diesem Kurzfilm wird er zum Glied eines Musikvereins und spielt, wie alle anderen auch, ohne Gage für das studentische Filmprojekt. Das fühlt sich angeblich wohl in Römerstein, was nicht nur an der „Location“ liegt, sondern auch an der Gastfreundlichkeit der Bürger und der Unterstützung durch Gemeinde und Sponsoren.

Damit hat auch Christoph Knippenberg als Produzent eine erfreuliche Basis für die Finanzierung. Die Hochschule stellt das hochwertige professionelle Equipment, für alles andere muss die Filmcrew selbst sorgen und zahlen. Darum sind natürlich Preisnachlässe für Übernachtungen und Einkäufe ebenso hilfreich wie unbürokratische Drehgenehmigungen.

Zehn Drehtage sind eingeplant. Der Nachtdreh erfolgte bereits am vergangenen Wochenende. (GEA)

 

FOTO: SANDER

Filmvolk in Römerstein: Der Albort ist Kulisse für einen Kurzfilm mit dem Titel „Wer anderen einen Bunker baut…“, der später auch am Ort des Entstehens zu sehen sein wird.

 

Quelle: Reutlinger General-Anzeiger  / Seite 16 / Bericht von Mara Sander / 24. Mai 2011.